heute Abend habe ich eine sehr wichtige Erkenntnis gemacht:
Ich fürchte nicht den Tod, eher fürchte ich nicht sterben zu können.
Gläubige glauben an das Paradies, das schlimme daran ist, dass ich meinem Leben einem Ende wünschte.
Aus Angst vor der Hölle und auf ihr "nächstes" Leben glauben sie an Gott.
Ich möchte so gerne sterben. Einfach so, meinem Leben ein endgültiges Leben setzen.
Denn nur der Tod könnte ein happy ending sein.
Sonntag, 16. Oktober 2011
Montag, 10. Oktober 2011
27
Wie sehr wünsche ich mir den Tod. Es ist die Angst vor dem Morgen danach und das erbärmliche Gefühl, dass ich wohl nur für meine Mutter lebe. Alles was ich ihr sagen wollte wäre:
Es ist nicht deine Schuld, dass ich mich umgebracht habe, aber die Angst vor dem Leben war doch größer als die Angst vor dem Tod. Dazu gibt es Dinge, die du scheinbar akzeptierst hättest, aber ich wiederum zu feige war sie dir zu beichten. Es war keine Sünde, aber ich hätte dich enttäuscht.
Meine Existenz ist minimal, kümmer dich um die zu dem Zeitpunkt 22 Jahre alte Yvonne. Ich stehe in ihrem Schatten, auch wenn es nie so schien und ich es nie zugegeben hätte. Sie hat alles was eine Frau haben sollte. Schätzungsweise wird sie glücklich mit ihrem Freund oder was auch immer. Ich aber würde gefangen sein in dem Gedanken nach der Freiheit. Was ist wenn meine Tarnung auffällt, wenn ich gar nicht so gut bin wie ihr es immer von mir gedacht habt. Zukunftsangst nennt man das. 27 klingt schön. Kurt Cobain war frei. Er ist nicht mein Vorbild aber er hatte den Mut zum sterben. Vielleicht liebte ihn seine Mutter nicht. Aber vielleicht haben ihm die Drogen dazu geholfen endlich seine innere Ruhe zu finden. Ich hoffte es gäbe dich nicht, dann könnte ich jetzt in Ruhe sterben.
Deine Tochter,
Joyce
Es ist nicht deine Schuld, dass ich mich umgebracht habe, aber die Angst vor dem Leben war doch größer als die Angst vor dem Tod. Dazu gibt es Dinge, die du scheinbar akzeptierst hättest, aber ich wiederum zu feige war sie dir zu beichten. Es war keine Sünde, aber ich hätte dich enttäuscht.
Meine Existenz ist minimal, kümmer dich um die zu dem Zeitpunkt 22 Jahre alte Yvonne. Ich stehe in ihrem Schatten, auch wenn es nie so schien und ich es nie zugegeben hätte. Sie hat alles was eine Frau haben sollte. Schätzungsweise wird sie glücklich mit ihrem Freund oder was auch immer. Ich aber würde gefangen sein in dem Gedanken nach der Freiheit. Was ist wenn meine Tarnung auffällt, wenn ich gar nicht so gut bin wie ihr es immer von mir gedacht habt. Zukunftsangst nennt man das. 27 klingt schön. Kurt Cobain war frei. Er ist nicht mein Vorbild aber er hatte den Mut zum sterben. Vielleicht liebte ihn seine Mutter nicht. Aber vielleicht haben ihm die Drogen dazu geholfen endlich seine innere Ruhe zu finden. Ich hoffte es gäbe dich nicht, dann könnte ich jetzt in Ruhe sterben.
Deine Tochter,
Joyce
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