Dienstag, 26. Januar 2016

Ich frag mich was auf meinem Grabstein stehen würde, wenn ich jetzt sterbe.

Zu wem gehe ich jetzt. Alle Menschen sind gegangen, weil sie mein Elend nicht ertragen können. Es ist immer wieder das selbe Spiel und manchmal fliegt man eben auch auf die Fresse. Sie ist gegangen, weil ich ihr wehtat. Nicht bewusst, sondern weil Sie niemals hinter die Fassade geblickt hat, ein Abbild von mir liebte. Ich bin ein Wrack und nur weil man mich anmalt, heißt es nicht dass der morsche Innenkern nicht mehr besteht. Ich mache immer wieder die selben Fehler, vielleicht sind es keine Fehler mehr. Vielleicht bin das einfach ich. Hätte nicht gedacht, dass es so wehtut. Hätte nicht gedacht dass ich weine, ohne mich dazu zwingen zu müssen. Klar könnte ich mich betäuben, die schimmligen Stellen des Wrackes neu übermalen, aber der Kern ist kaputt und verrottetes Holz kann man nur ersetzen, nicht zusammenfügen. Ich hatte keine Chance zu reden, weil sie ihre Entscheidung schon letztes Mal fasste. Ich habe noch eine Funktion zu erfüllen. Ich muss aufhören bei jeder Welle, sei sie auch so riesengroß, zu zerbersten. Sammel dich und fahr noch ein letztes mal. Wrack.

Samstag, 9. Januar 2016

ich hab gefallen daran gefunden meine sorgen mich auffressen zu lassen. mit niemandem mehr zu reden. interessiert sowieso niemand. so zerfalle ich äußerlich und innerlich und auf einmal bin ich weg.

Donnerstag, 7. Januar 2016

Ich dachte diese Narben verblassen wenn ich älter werde. Ich wusste nicht dass Neue dazukommen.

Ich weine lieber Blut als Tränen.