Mittwoch, 22. März 2017

22:2 Uhr. Eigentlich darf ich mir was wünschen. Ich komme, so wie die Tränen. Du bist schon längst eingeschlafen. Seit Monaten komme ich nur noch zu Szenarien aus meinem Kopf, die dich und irgendwelchen Männern beinhaltet. Ich weiß nicht mehr wie Sex sich anfühlt. Wenn wir miteinander schlafen fässt du mich kaum noch an. Du schaust mich kaum noch an. Wer nimmt mich in den Arm und sagt, dass alles wieder gut wird. Wer überzeugt mich davon, dass ich gewollt bin. Ich tus nicht mehr. Ich bin verbraucht. Eine Beziehung, die sich wie ein Versteckspiel anfühlt. Eine Beziehung seit 2 Jahren doch lieber gibst du Freundschaften auf als von uns zu erzählen. Du hörst immer auf mit Menschen zu schreiben zu denen du dich angezogen fühlst. Nur so kannst du leugnen, dass es zwischen uns keine Anziehung mehr gibt. Scheiss drauf. Ich bin nicht mehr überrascht wenn es zuende geht. Ich bin darauf vorbeireitet. Ich werde niemals die Worte: Joyce, es ist vorbei vergessen.

Dienstag, 14. März 2017

Du hättest mir so oder so wehgetan. Entweder hättet du mich nicht angefasst und ich hätte mich ausgenutzt gefühlt oder du hättest mich von innen blutig gekratzt und es wäre wie das erste mal gewesen. Sex mit mir ist eine Meisterleistung. Man benötigt viel Ausdauer und muss viel Kraft investieren und nur weil du gerade Lust hast bedeutet es nicht dass du Lust hast mir Lust zu bereiten; und zwar nicht nur damit du dich daran aufgeilen kannst, sondern weil du möchtest dass ich dabei loslassen kann. Sex mit mir ist nicht wie mit einem Mann. Man muss es wirklich wollen. Mit mir zusammenzusein ist nicht wie mit den anderen. Man muss es wirklich wollen. Ich rede damit ich ordnen kann und du ordnest nicht und willst mir nicht beim ordnen helfen. Ich ordne selbst und du zerbrichst dir den Kopf darüber. Ich sollte ordnen und dir das große und ganze nennen. Wie geht es mir und nicht wie geht es mir mit uns. Denn komischer weiße redet man in der Beziehung nicht über die gemeinsamen Probleme. Das würde Arbeit bedeuten, sondern man redet über das unveränderliche um dem gegenüber keine Verantwortung aufzuzwingen. Du schläfst ein und ich kann nicht einschlafen, weil ich und auf mich beziehe. Du packst es weg und schläfst darüber. Was ist mein Problem? Ich habe kein Problem. Du hattest keine Lust mehr. Das ist nicht mein Problem. Habe ich Lust. Wahrscheinlich auch nicht mehr. Wahrscheinlich wäre es destruktiv geworden. Aber du handelst nicht destruktiv. Ich bin abnormal. Ich fasse mich an und versuche zu schlafen. Eigentlich gibt es nichts zu reden, denn alles was du mir gibst sollte ich einfach nur dankend annehmen. Ich werde es nicht ansprechen in der Hoffnung du machst es mir nicht zum Vorwurf. Und wenn du redest habe ich zu schweigen, denn dann geht es um dich. Es wird nicht um mich gehen, nur wenn du danach fragst. Aber damit hast du aufgehört.
Wiederholt Täter

Was bleiben sind Narben auf grauer haut. Ich kann schon wieder nicht schlafen weil mein Kopf zu laut stöhnt. 1000 Bilder, aber keines davon greifbar. Scham steigt mit in den Kopf aber wovor? Schäme ich mich weil ich fühle oder schäme ich mich weil ich andere daran teilhaben lasse? Ich bin niemals absolut in nichts, fordere zu viel und gebe zu viel. Erwartungen steigen mit über den Kopf. Fehler sind dazu da um sie zu machen. Immer und immer wieder, Salz in die Wunden reiben. Ellipsenförmig, ein wiederkehrender Wiederholungstäter. Und ich falle darauf rein. Habe immer für zwei und nicht allein gedacht, jetzt mache ich es dir zum Vorwurf. Dabei bin ich selbst dumm. Ich muss diese scheiss Ellipse durchbrechen. Die neu entstandenen Ecken zerschneiden meinen Körper. Ich stelle mich zwischen den Spalt und wir werden eins. Wieder angekommen am Urzustand, nur dass ich das Verbindungsstück deines Täter Seins bin. Und wiederholt versuche ich auszubrechen. Doch viel Haut ist nicht mehr übrig. Die Narben überlappen sich und irgendwann trifft es mein Herz. Du holst nach was ich entsorgte. Dieses Mal leide ich. Dieses Mal gehe ich.
Wie soll ich dir glauben dass du mich nicht betrügen wirst, wenn eir genau so weit sind wie die Beziehung davor, die du mit deinem ex hattest. Wir haben keinen sex mehr, es ist langweilig und du möchtest einfach nur noch fertig werden. Du musst ne noch jemanden treffen zum passenden Zeitpunkt. Dann ist es endlich vorbei. Ich könnte kotzen weil ich trotzdem auf dich warte. Der Gedanke widert mich so ian, dass ich es kaum mit dir im selben Bett aushalte. Ich könnte jedes mal heulen, was sag ich, ich heule jedes Mal wenn du mich dann mal trotzdem anfasst. Ich vermisse früher ein wenig. Da war ich nie ein Auftrag für andere.
Gründe nicht mit mir zusammen zu sein

Du kannst deine Fingernägel wachsen lassen
Du kannst hohe Schuhe tragen
Du kannst wieder glücklich sein
Deine Depressionen verschwinden
Du kannst wieder sex haben
Du kannst and Meer ziehen
Du musst keine Rücksicht mehr nehmen
Du kannst reich leben
Du kannst feiern gehen
Du kannst kotzen und hungern so viel du willst
Du musst mich und meinen ekelhaften Körper nicht mehr ertragen
Du kannst dir eine Katze kaufen

Erst jetzt fällt mir auf, was für eine Belastung ich für dich bin.
Du wirst mich nicht fragen zu bleiben. Du hast keine Angst mich zu verlieren. Ganz im Gegenteil, ich glaube das ist das was du möchtest. Das ist dein Recht. Ich kniete vor dir und bat dich mir nicht wehzutun. Du tust es immer wieder.
Du schreibst ihm immer wenn du betrunken bist. Wenn du betrunken bist und du deine Gedanken nicht mehr zurückhalten musst, dann kannst du endlich an ihn denken. Du sagtest du brauchst keine. Mann an deiner Seite, doch du machst mich zu deinem Mann und ich verrecke daran. Du tust mir momentan nicht gut. Ich versuche endlich eine Frau zu sein und du zeigst mir, dass ich das nicht verdient habe. Ich werde niemals Frau sein dürfen, genau so wie ich niemals Kind sein durfte. Sei endlich ehrlich zu mir, sodass ich entscheiden kann ob ich gehen soll. Vielleicht weißt du es noch nicht, aber ich werde niemals die richtige Person für dich sein.