Montag, 22. Dezember 2014

und ich.. kein plan. sehe einfach nur mit wie ich meine ganzen freunde verwerte wie leere chipstüten und es fühlt sich scheiße an. eigentlich macht mir die ganze sache angst, dass ich menschen so wegschmeiße als wären sie müll. deshalb kiff ich mich momentan weg und considere in therapie zu gehen. hab angst dass ich eines tages so ende wie jenny shechter. oder dass ich ich eines tages umbringe um meine freunde zu verlassen.

Samstag, 13. Dezember 2014

ich bin noch nicht bereit für eine ehe.

mastrubieren, um etwas anderes zu fühlen.
kein spaß dabei zu haben.
4 5 mal.

ein kopf. nächster kopf.
rosa wolken, dumme filme.
schlaf.
ein tag vergeht, der nächste auch.
warten auf das ende, den tod.

Freitag, 12. Dezember 2014

mag nicht zur arbeit,
mag meinen ekelhaften körper nicht sehen,
mag nicht denken.
fuck fuck fuck.

Mittwoch, 20. August 2014

Die Sache verläuft sich einfach. Ich denke es war Verzweiflung, Verwirrung, Mangel an Selbstbestätigung und Traurigkeit die zu dieser Aktion geführt haben. Wir werden schweigen unser Leben lang, es gibt keinen Grund die Dinge zu benennen, weil sie irrelevant sind. So bleiben wir wenigstens Freundinnen ohne dass etwas zwischen uns steht. Vielleicht schaffen wir es darüber zu reden. Vielleicht brauchen wir beide Zeit. So wie damals mit L.

Mittwoch, 13. August 2014

Selbsthass.

was ist die höchste form von traurigkeit?
wenn man morgens aufwacht und dem teppichmesser griffbereit nicht widerstehen kann.
die kontrolle versucht zu bewahren seinen körper nicht in ein schlachtfeld umzuwandeln
die leere versucht zu füllen mit einzig und allein einem gefühl, dem schmerz
wenn dieses gefühl aber nur millimeter tiefe sekunden erfüllt

was ist die höchste form von traurigkeit?
wenn das essen nicht mehr schmeckt und der hunger in übelkeit überleitet
die traurigen lieder die traurigkeit nicht übertünchen kann und tiefe laute bässe dich nicht verstummen können.
dass jeder pathos nicht tief genug sitzt um die tränen hervor zu rühren.
wenn musik, der einzige ausweg, nicht mehr hilft.

was ist die höchste form von traurigkeit?
wenn man sich selbst nicht mehr erträgt und versucht sich durch substanzen zu beträuben.
die drogen helfen nicht mehr.
kein sex auf dieser welt ist dreckig genug um meinen mentalen zustand zu rechtfertigen.
ich möchte mich häuten.



Samstag, 9. August 2014

Ich bin so verunsichert. Sie hat mir zu viel Zuneigung geschenkt aber leugnet sie. Ich wollte sie küssen aber ich konnte nicht. Ich wollte sie anfassen, dass sie mich anfasst. Sie darf nicht. Ich darf nicht. Es wäre fatal wenn sie es getan hätte auf Grund der momentanen Begebenheiten, die für immer beibehalten werden. Ich will ihr schönes Gesicht anstarren, ihre Linien verfolgen sie nachzeichnen. Womit habe ich Freundschaft verdient, womit eine Beziehung wenn ich doch so eine schlechte Person bin und solche Gedanken zulasse. Es fällt mir schwer die Gedanken wegzulegen. I'm sorry, I exist.
Grund weshalb ich kein Beziehungsmensch bin: Ich verdiene keine.

Mittwoch, 23. Juli 2014

A

Mit ein bisschen zu viel Wehmut lasse ich mein Leben hinter mir um ein neues zu beginnen.
Es ist schwer dich aus meiner Vergangenheit mitzunehmen, zudem du die wichtigste Person bist und bleibst fuer mich. Doch muss ich dich aus einem anderen Licht betrachten, da ich mein Leben ja hinter mir lassen moechte.
Wuensch mir gutes Gelingen.
Wenn mir jemand zu nahe kommt stoße ich sie von mir weg. Ich tue ihnen weh.
Wenn mich jemand versucht kennen zu lernen, aber zu schwach dafür sind dann ekeln sie mich an.
Ich will, aber ich kann nicht. Jede verdammte Umarmung bedarf so viel Überwindung.
Was ist wenn sie mich nur mögen, weil ich keine Geheimnisse zu haben scheine, immer für andere da bin.
Aber was ist mit mir. Wer würde noch bleiben, wenn sie die ganze Wahrheit wissen? Wer würde mir zuhören und sich um mich sorgen. Meine Eltern haben mich aufgegeben, es ist egal was ich tue, mich kann man sowieso nicht mehr ändern.
Betrunken ist die Welt einfacher, doch erschafft man so viel zum Bereuen, so viel kann man gar nicht trinken. Nicht ziehen, nicht rauchen, nicht verdrängen, nicht herausschneiden. Wenn mir Menschen sagen, ich sei inspirierend, toll, cool, dann kann ich ihnen leider nicht glauben. Denn alle hassen sich selbst, mich, die Welt.
Ich darf meine Narben und Wunden nicht zeigen, denn ich bin nur so viel Wert wie andere von mir wahrnehmen. Rasiert und balsamiert steige ich in die Betten der anderen, lasse meinen Wert abschätzen und steige man nächsten morgen in ein Loch voller Drogen und Trauer. Ich bin nur das was ein 50 jähriger Mann will, verzerrt von seinen dreckigen, sexuellen Gedanken. Und ich. In Angst aus Kontrollverlust und mangelndem Vertrauen. Es wird wehtun.
Und noch was. Es verletzt mich zu sehen dass die Integrität gewisser Menschen erstaunlich sind, vor allem bei Menschen deren Schwächen mir jeden Morgen ins Gesicht schreien. Jeden Morgen um Hilfe ringen, ich solle ihnen noch helfen. Wozu brauchen sie meine Hilfe, wenn sie doch selbst nicht sehen dass ich wahrscheinlich viel tiefer, viel leerer in der Atmosphäre stecke. Du bist schwach. Ich bin kaputt. Wer von uns ist nun besser?

Freitag, 16. Mai 2014

Doppelmoral

Die Tatsache, dass ich eine stark ambivalente Haltung zu mir habe macht mich zu meiner größten Kritikerin. Behaarter Körper, kurze Beine, breite Hüften, fette Beine. Habe ich als Kind zu viel gelogen?
An den kurzen Beinen kann man nichts ändern im Gegensatz zum Gewicht, weshalb ich anlässlich dessen kurzer Hand vergessen konnte mir darüber keine Gedanken mehr zu machen. Zudem ist ja jeder Körper schön und gut so wie er ist. Mit dem Gewicht meines Körpers habe ich mich abgefunden, doch werden die kurzen Beine mich daran hindern so auszusehen, wie ich aussehen möchte. Mein unproportionaler Körper trägt dazu bei mich selbst noch mehr zu hassen. Habe ich mich nur in den politischen Aktivismus gestürzt um mich mit den Problemen der anderen zu befassen, um meine zu vergessen oder zum leugnen zu können, dass ich mich akzeptieren kann, weil ich für Akzeptanz kämpfe. Sicherlich ist das der falsche Ansatz, denn jede Veränderung fängt bei einem selbst an. Warum fällt es mir so schwer mich selbst gut zu finden, denn einen Drang zum Perfektionismus habe ich nun mal wirklich nicht. Wann war das letzte mal, dass ich in den Spiegel schaute und  mir selbst sagen konnte: "Hey, du siehst perfekt aus!" ? Viel mehr verbinde ich meine Augen und gebe vor, es würde mich nicht interessieren wie ich aussehe oder was andere von mir halten. Doch tief im Inneren bin ich genau so ein Kind unserer Gesellschaft, ein Teil von dieser verlogenen Welt, die nur an Profit und Fortschritt orientiert ist. Während ich das hier schreibe, denke ich mir, dass ich mich über Luxusprobleme beschwere, denn schließlich gibt es Menschen die nichts mehr zu essen haben auf dieser Welt. Doch dabei ertappe ich mich wieder, dass ich mich versuche mit den Problemen anderer befassen möchte um von mir selbst abzulenken. Ich gehe unter in Selbsthass und dem Blick der Gesellschaft, sowie den Erwartungen mit denen sie mir unterschwellig die Luft zum Atmen nimmt.


Donnerstag, 27. Februar 2014

Universum.

Die Mannigfaltigkeit im Verborgenen der Galaxie verschlingt unsere Gedanken. Spuckt sie wieder aus und gibt sie wieder als schon mal gedachtes. Die Gefühle bleiben dabei konstant, konstant schmerzhaft. Sind es  Gedanken oder Gefühle die uns in die Tiefe dieser Schlucht ziehen. Kommt es an den Vorschein so strahlt diese eine gewisse Transzendenz aus von der wir alle verstrahlt werden, doch letztendlich bleiben Ideen nur Ideen wenn man nicht weiß wie man sie umzusetzen vermag. Doch selbst ein leerer Raum ist gefüllt mit leere. So werden Gefühle nicht als real vernommen, da man sie auf Grund ihrer Transzendenz nicht wieder zuerkennen vermag. Denn sie stecken in dir und wer behauptet, dass dein Leiden keine Lügen darstellt. Dein Körper ist nur eine schöne Hülle. In ihr stecken neben Organe noch so vieles mehr. Gedanken, Gefühle, geliebte Lügen.  Sie wollen raus, doch finden sie keine Materie, die sie infizieren können um Gestalt anzunehmen und ihre Existenz zu beweisen.

Montag, 10. Februar 2014

If you play with fire, you get burned.

Ich liebe B. und irgendwann werde ich sie heiraten.
Aber wir sind noch jung und unerfahren.
Könnte ich die Zeit einfrieren, würde ich alles, alles erleben und wieder zurückgehen, nur damit sie nicht miterleben muss was für Dummheiten ich anstelle.
Nachtrag: Ich spreche die ersten Zeilen so, als müsse ich mich von etwas überzeugen. Als wäre es ein Mantra. Aber ich glaube ich liebe sie wirklich. Es sollte keine Rechtfertigung darstellen, doch zugleich gibt es mir Stärke. Stärke für ich, die nicht weiß was sie ist und was sie sein möchte.


If you play with fire, you get burned.

Das ganze war für mich ein Spiel. Reden um den heißen Brei bis einer rein fällt.
Spielen mit dem Feuer, bis wir schwitzen, bis sich einer verbrennt.
Nur war es wie immer nur ein Spiel mit mir selbst, mit meinen Regeln. Denn meine Regeln interessierten sie nicht. Für sie war das kein Spiel, nur reiner Zeitvertreib. Aus lange Weile und Einsamkeit nahm sie daran teil. Ich bin nicht dumm, ich wusste das von Anfang an. Jedes Wort gegen ein anderes, kein Verlust kein Gewinn. Zumindest für denjenigen, der sein Herz nicht dabei verliert. Oder seine Worte. Das Vertrauen wird nicht missbraucht, nur entwertet. Niemand besonderes, nur eine Zahl, eine Statistik. Ich weiß nicht was schlimmer ist. Nichts zu fühlen oder vor Phantomschmerz zu ersticken. Wie viele Chancen hat ein Mensch verdient. Wie viel Karma muss man sammeln, damit einem seine Fehler verzeiht werden. Meiner Meinung nach wird das Karma schon in Lebzeiten abgerechnet. Schluss mit Wiedergeburt. Die Ewigkeit ist der Tod ohne Ende. Etwas Schlimmeres gibt es nicht.
Und mein jetziges Befinden? Ohne Worte. Seit wann hängt meine Laune wieder von einer niederträchtigen, bedeutungslosen Person ab? Die erste Wahl war noch niemals ich, außer dann als ich nicht ich war. Damit habe ich gelernt zu leben, doch trotzdem überrascht es mich jedes Mal auf ein Neues.
Eigentlich sollte ich mich nicht beschweren, denn ich bin die die eine Freundin hat und wenn schon. I always got what I wanted. Aber was wollte ich schon mal im Leben ganz arg, außer B.? Sie wird wieder zurück kommen, sobald ihr Herz zerrissen wird und wer wird ihr zuhören? Ich weiß ich bin eine gute Person. Wann kommt meine zweite Seite zum Vorschein. Wie lange kann ich alles noch tragen? Es frisst mich von Innen auf. Entweder ich oder die Welt. Wann greift mein Egoismus über den Verstand?
War es Frust oder Neugierde? Ich tippe auf ersteres. Jetzt werde ich wieder in den Schrank gestellt. Nicht so schlimm. Immer freundlich guten Tag sagen. Lebensmotto Tarnkappe.
Selbstverletzung kommt nicht in Frage. Ich ekele mich mittlerweile vor Blut. Mentale Selbstzerstörung lässt mich genug spüren. Alles andere war nur Ablenkung. Ja, ich bade mit Vergnügen darin. Es war nie ihre Schuld. Sie hat sich zu nichts verpflichtet. Wir sind nicht zusammen. Herz versus Verstand. Eigentlich langweile ich mich. Es sind immer die selben Hormone, immer das selbe Gefühl. Zwei Jahre abstinent, nun wieder da. Drei Jahre leiden. Schon gewöhnt. Nichts neues.

i said you smell like the devil but you feel like the lord 
and when i think of perfection you know i’m thinking of your 
voice when you tell me you dont call him your baby 
because that was the name that you rightfully gave me 
and its foolish to share with someone else 
and my heart goes bum bum bum bum bum